Südostasien 2010 in Bildern

Noch mal die ganze Reise in einer kleinen Bilderauswahl zusammengefasst.

Die Diashow des Albums kann im Vollbild wiedergegeben werden.

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Tag 50 – Bangkok

Letzter Tag. Wir verabschieden uns vom Leben ohne Uhr und Handy und versuchen uns auf den Alltag, der uns in rund 24 Std wiederhaben wird, vorzubereiten.

Gestern haben wir aus der Skytrain noch eine Demo der Rothemden beobachten können und heute begegnet uns Militär an jeder Metro/ Skytrain Station. Die Stimmung ist friedlich, auch die Demo war friedlich. Aber die Soldaten an den Stationen machen einem bewusst, dass man in einer Stadt ist, in der die Stimmung jeden Moment umschlagen kann.

Heute morgen haben wir ausgecheckt und sind nochmal zu einer Mall gefahren, ins Centrum. Wir haben das Central World Plaza gesehen, eine Shoppingmall, die vor 4 Monaten, während der Unruhen völlig ausgebrannt ist (soll in einer Woche wieder eröffnet werden). Jetzt sitzen wir im Hostel und warten, bis wir zum Flughafen fahren. Keine wirklich euphorische Stimmung, war es doch ein toller Urlaub, den wir gerne verlängern würden. Aber wir freuen uns auch auf Deutschland, auf Freunde und Familie, auf Apfelschorle und richtiges Toilettenpapier! Es war eine tolle Zeit, an die wir uns gerne erinnern werden und die wir zu Hause anhand der Fotos noch einmal rekapitulieren müssen. Und dann, wenn wir zu Hause sitzen, die Fotos gucken und uns an die ein oder anderen Situationen erinnern, wird uns noch einmal mehr bewusst werden, wie schön diese knapp 8 Wochen waren.

Wir werden in der nächsten Woche auch noch eine Auswahl von Fotos der letzten Wochen hochladen. Das haben wir hier leider nicht mehr geschafft.

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Tag 48/49 – Bangkok

Die Millionenmetropole hat uns verschluckt. Wir sind eingetaucht in diese riesige, schnelle, lebendige Stadt, haben unseren Tag in den diversen Malls verbracht, einem thailändischen Konzert gelauscht, die Menschenmenge genossen, durch die riesigen klimatisierten Gänge geschlendert und einem E-Sports Event zugeguckt (Ein „Computerballerspiel Wettbewerb“, mit Manschaften, großen Leihwänden und Zuschauern). Wir haben im Hard Rock Café ein völlig überteuertes Bier getrunken und bei Converse billige Chucks gekauft. Ja, wir hatten einen ziemlich tollen Tag! Heute sind wir zum Weekendmarket gefahren, ein, ganz im bangkokstyle, riesiger Markt, für den man, würde man in ganz sehen wollen, wahrscheinlich drei Tage brauchen würde. Dort haben wir t-Shirts gekauft, gegessen, ich wollte einen kleinen Hund, durfte ihn aber nicht haben und uns durch die Gänge treiben lassen. Kurze Mittagspause im Hostel und jetzt geht es nochmal zu einer Mall und danach zur Khaosan Road, wo wir unseren letzten Abend ausklingen lassen.

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Tag 45-48, Vientiane&Bangkok

Tag (44) 45 – Nach 6 Stunden Busfahrt kamen wir (noch am Tag 44) in Vientiane an. Ja, wir hatten gehört, dass diese Stadt keinen sonderlichen Charme versprüht, aber ein bisschen mehr hatten wir schon erwartet. Naja, wir checkten im Hostel ein, was teuer aber nicht schön war und suchten mit Casey was zum Abendessen. Ich verschwand im Bett (weil noch nicht ganz genesen) und die beiden Jungs gingen noch ein Bierchen trinken. Ende. Nächster Tag, Stadt besichtigen. Nicht schön, also haben sich Felix, Casey und ich in ein skandinavisches Café gesetzt und sind dort bis zur Abfahrt, unsere um 3, Caseys um 12 sitzen geblieben. Verabschiedung, ich hasse Verabschiedungen! Nicht nur, weil wir Casey ziehen lassen müssen, der uns ein guter Wegbegleiter geworden ist, sondern auch, weil es mir bewusst macht, dass unsere Reise sich dem Ende nähert. Die Reise, auf die ich mich schon so lange freute… Lassen wir das. Um drei gabelte uns ein Tuk Tuk Richtung thailändische Grenze auf. Dort warteten wir zwei Stunden auf dem Zug, der uns 12 Stunden lang nach Bangkok fahren sollte. Ein Schlafzug, die im Nachhinein betrachtet angenehmste Art zu reisen. Wir haben die Nacht durchgepennt und uns ein bisschen wie auf einer Klassenfahrt gefühlt. Ein Paar, das neben uns Rum und Cola mischt, eine Engländerin, die über Felix schläft und flüsternd über den amerikanischen Akzent unserer Nachbarn lästert und wir, aufgeregt wie kleine Kindern, die sich freuen mit solch einem Zug zu fahren.

Tag 46 – Bangkok, da sind wir wieder. Ein abseits gelegenes Hostel mit Holzmatratzen (was erwartet man auch wenn man das Billigste nimmt) und Wehmut, die sich langsam einschleicht. Wir haben die diversen Shopping Malls angeguckt. Riesig und eisig kalt. Wie kann man so ein Ding bei 33 Grad draußen auf 18 Grad runter kühlen? Und haben uns einen ausflug in das größte Aquarium Südostasiens gegönnt. Sehr toll. Abends saßen wir dann im gleichen Restaurant wie in unseren ersten Tagen, haben ein unfassbar scharfes Curry gegessen und uns erinnert, an die ersten Tage hier, die Aufregung, die Erwartungen, die Euphorie. Wie schnell die Zeit vergeht. Keine Zeit zum melancholisch werden, denn wir treffen uns mir Stefan Weyler (aus dem J’UHU) und gehen was trinken.

Tag 47 – zwei Uhr geplantes treffen mit Stefan, Sightseeing. Zwei Uhr, regen, unfassbar viel regen. Kein Sightseeing, vorerst. Kino entdeckt, kurze Überlegung dort rein zu gehen. Nein, wir wollen was sehen. Regen hat sich nach 1 1/2 Std endlich gelegt. Also auf zum Jim Thompson Haus, das Haus von Jim Thompson, ein Ami, der sich in die Thais verliebt hat, sich ein ziemlich tolles Haus hat bauen lassen und thailändische Seide weltweit bekannt machte. Ein ziemlich reicher Mensch also, der 1967 auf mysteriöse Weise in Malaysia verschwunden ist. Das Haus war ganz schön und danach ging es dann weiter mit einer Klong(?)bootstour (in Holland würde man dazu Grachtenfahrt sagen). Von da ging es dann auf den großen Fluss, wo wir vorbei an allen Sehenswürdigkeiten zur Skytrain fuhren. Wir stiegen in die falsche Richtung ein und wurden an der Endstation rausgeschmissen, also fuhren wir wieder in die andere Richtung und kamen dann schließlich am Nightmarket an. Essen.Shopping. Essen. Mitternacht. Noch nen kleinen Abstecher zur Khaosan Road(da Stefan da noch nicht war und diesen kulturell wertvollen Ort sollte man sich nicht entgehen lassen) und ab in die Federn.

Tag 48 – wir haben beschlossen die letzten beiden nächte in einem teureren hostel zu verbringen und sind heute morgen umgezogen. Volltreffer, genial, einfach genial! Jetzt gucken wir, was wir heute noch machen (ich denke wir werden irgendwann mal 2 Std Bilder hochladen)

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Tag 40-44, Luang Prabang&Vang Vieng

Tag 40 – Kuang Si Wasserfall. Ein wirklich riesiger, toller, wunderschöner Wasserfall. Mit blau grauem Wasser und Schwimmbecken, in die man sich mit Seilen reinschwingen kann. Mit viel Wald drum rum und einem ganz schön heftigem Aufstieg um zur Spitze des Wasserfalls zu gelangen, die wir nassgeschwitzt erreichten, von der man aber leider nichts sehen konnte. Also haben wir im kalten Wasser geplanscht. Abends haben wir uns mit Casey getroffen und bei ein paar Bier unseren Trip nach Laos rekapituliert. Ja, die Anstrengungen waren fast vergessen und wir konnten uns herzlich über die alte Frau amüsieren, die einfach gegen das Fenster spuckte und über das Mädchen, dass sich drei Stunden übergab um sich in der Pause den Bauch mit Hühnchen und Reis voll zu schlagen und danach weiter zu kotzen. Oder die Frau, die Felix ihre Kotztüte geben wollte, damit er sie aus den Fenster schmeißt. Ja, auch über unsere Naivität, mit der wir uns über den vielen Platz freuten und nachher eingefercht zwischen Gepäck und Menschen saßen. Es gab so einige Sachen über die wir lachen und schmunzeln konnten.

Tag 41 – Casey ist weg, was machen wir? Erstmal ins Nationalmuseum, sehr schön. Danach Pagoden angucken. Noch schöner. Tolle Gebäude, mit Buddahs und sonstigen Göttern. Wirklich beeindruckend, fesselnd, viel schöner als die in Vietnam. Mystische Orte an denen man ins träumen gerät. Danach habe ich mir eine Massage gegönnt (3 Dollar für eine halbe Stunde), die echt gut war. Es fing an zu regnen und wir blieben in einem Café und tranken Lemon-Mint-Shakes. Abends kauften wir wild auf dem Nachtmarkt ein und gingen zum Hostel. Wo mein Magen anfing zu rebellieren.

Tag 42 – Abfahrt nach Vang Vieng um 8.30 Uhr. Frühstück, Toilette, Lopedium akut, ab in den Bus. Guter Bus, genug Platz, Klimaanlage, nette Leute, perfekt. Bis ich Fieber bekam, das, als wir in Vang Vieng ankamen bei gut 39 Grad angekommen war. Aber wir wollen doch tuben!(in nem Reifen den Fluss runter fahren und zwischen durch in Bars halt machen) und überhaupt ist es hier toll! Jede menge Bars (in denen man vom Happy Menu bestellen kann um glücklich zu werden), eine tolle Landschaft und coole Leute. Kurze Überlegung ins Krankenhaus zu fahren um einen Malaria Test zu machen. Verworfen. Ich kann kein Malaria haben, ich will kein Malaria haben. Felix hat sich kurz mit Casey getroffen und den restlichen Tag über mich gewacht.

Tag 43 – Keine große Besserung. kurz raus aus dem Bett, gegessen, rein ins Bett. Felix ist mit Casey ein bisschen durch die Cafés gezogen und hat in regelmäßigen Abständen geguckt was ich mache. Enttäuschung bei uns beiden. Wir hatten uns so auf Vang Vieng gefreut, wollten ein bisschen feiern und die letzten Tage genießen.

Tag 44 – Heute verlassen wir Vang Vieng und mein Fieber ist heute morgen weg. Es geht um eins nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos (das zu unserem Lieblingsland geworden ist). Casey begleitet uns dort hin und morgen werden sich unsere Wege trennen. Ja, man merkt wir nähern uns dem Ende unserer Reise. Wir hoffen, dass das Fieber weg bleibt und wir nachher und morgen noch etwas von Vientiane sehen können, bevor wir den Bus nach Bangkok nehmen, wo unsere Reise begonnen hat…

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