Tag 4-7 – Von Bangkok nach Siem Reap

Tag 4 – Montag sind wir in aller früh, um sieben Uhr mit einem Bus Richtung Grenze gefahren, ein wirklich kleiner, sehr kleiner Bus, jedenfalls für Felix und mich, wir sind nämlich als letzte eingestiegen und durften neben dem ganzen Gepäck sitzen, ein sehr unangenehmer Platz, aber wenigstens ist der Bus gekommen. Nach 4 Std Grenze erreicht, irgendwo in der Walachei Papiere ausgefüllt und viel zu viel für das Visum gezahlt. Gewartet, zur Grenze gefahren, durch den Monsunregen gelaufen, gewartet, über die Grenze gegangen, im regen gewartet, noch länger gewartet, aber der Bus kam und kam nicht. Die Leute aus dem Bus wurden mit dem Taxi weiter gefahren. Wir nicht, wir mussten weiter warten. Irgendwann kam ein Bus, schnell eingestiegen, 5 min gefahren, ausgestiegen, wieder warten. Da wurde es uns zu bunt, mit nem Typen aus Cambridge namens max, der das gleiche hinter sich hatte, haben wir dann ein Taxi nach siem reap genommen, zwei Std Fahrt, in denen der Taxifahrer auf dem Vordersitz eine Mutter mit zwei Kindern mitnahm, wir die weiten dieses Landes sahen, Armut und im Regen spielende Kinder an uns vorbei zogen, Musik hörten, träumten, schliefen. Um 6 waren wir an unserem Hostel, ein ganzes Stück besser als in BKK. Große Betten, eigenes Bad, Rooftop, einfach schön!

Tag 5 – In Bangkok konnten wir uns die Zähne mit Leitungswasser putzen, also hier doch bestimmt auch – falsch. Also verbrachten wir den Tag bis mittags mit einem grummeln im Bauch im Zimmer und wagten uns dann auf erkundungstour durch Siem Reap. Ein kleines, schönes städtchen, nach Bangkok sehr angenehm und erholsam. Wir stürzten uns in das Getümmel das „old market“, viel krims krams, Lebensmittel, Frisöre, haushaltswaren, einfach alles was das Herz begehrt. Sehr schön! Wir kauften Drachenfrüchte und eine Art litschi, wovon wir eine Frucht gegessen haben, sehr lecker, den Rest an kleine bettelnde Kinder verschenkten, weil sie Hunger hatten. Abends auf dem rooftop unseres Hostels gegessen mit nem netten Holländer gesprochen, Bier getrunken und früh ins Bett, denn um 5 Uhr war Abfahrt nach Angkor.

Tag 6 – Um 4.15 Uhr klingelt der Wecker, die Dusche fühlt sich viel kälter an als sie ist, aber die Aufregung auf das, was uns erwartet lässt alle Müdigkeit überwinden und als wir richtig wach sind sitzen wir auch schon in dem Tuk tuk, welches wir für den ganzen Tag gemietet haben. Im Dunkeln geht es Richtung Angkor Wat, wo wir uns, laut Reiseführer den Sonnenaufgang quasi allein angucken können. Vor Ort sieht das anders aus, 100te von touris, aber der atemberaubende Anblick dieses Tempels zieht einen schnell in seinen Bann und die vielen menschen sind egal. In der aufgehenden Sonne kann ich zunächst nur erahnen was mich erwartet, die mystische Stimmung in der Dämmerung beeindruckt mich und als ich vor dem riesigen Tempel stehe, bin ich zu tiefst beeindruckt, von der Anlage aber vor allem von der Leistung, die hier von Menschen vor tausend Jahren erbracht wurde. Der Tag ist geprägt von stauen, schwitzen, tollen ausblicken, Touristen, einsamen Orten, riesigen Tempeln, heftigem regen, Sonne, Hitze und kleinen Kindern, welche unnachgiebig alles das gleiche sagen, immer wieder. „Water, just one dollaaar. Mister, buy something cheap Price for you“. Einem Kind haben wir Postkarten abgekauft, damit wir uns besser fühlten. Es war toll und anstrengend, aufregend ja, teilweise atemberaubend! Abends füllten wir unsere Bäuche an tollen essensständen, inklusive Stromausfall und Cocktails für ca 1 Euro. Ich liebe es am Straßenrand zuessen!

Tag 7 – Lange geschlafen und ein luxusfrühstück im Butterfly Garden gehabt. Ein Restaurant mit einem riesigen Netz drüber, damit die Schmetterlinge die von kleinen Kindern gezüchtet werden nicht abhauen. Das Ganze ist ein soziales projekt, die kleinen Kinder züchten Schmetterlinge bringen sie dort hin u kriegen so Geld um zur Schule zu gehen. Da bezahlt man gerne mal nen Dollar mehr für einen kaffee. Danach am Fluss spaziert, mit einheimischen über ein volunteer Programm gesprochen, in ner Bar Ice tea, passions Frucht Saft getrunken und das treiben genossen. Jetzt gerade den Bus nach phnom penh gebucht. Jetzt sind wir im hostel und werden gleich an denn essensständen essen gehen, über den markt bummeln und noch einmal versuchen so viel wie möglich von dieser Stadt aufzunehmen, denn morgen ziehen wir weiter und werden eine neue Stadt kennen lernen.

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5 Antworten auf Tag 4-7 – Von Bangkok nach Siem Reap

  1. anabel und gero sagt:

    also hoert sich ja alles sehr beeindruckend und atemberaubend an…
    schoen, nun mal ein paar infos von anabel und gero den reiseexperten, die euch gerne immer mit tips versorgen: KEINE EISWUERFEL! also KEIN ICE TEE! und: wasser beim Zaehneputzen NICHT runterschlucken (auch mineralwasser nicht, weil ekelig!)
    wir vermuten ja, dass der durchfall eher von den EISWUERFELN kommt als vom Zaehneputzen (es sei denn ihr habt tip 2 nicht befolgt)
    Liebste Gruesse von mir, die ich meine eigenen Tips auch sehr ungerne befolge und mir, der ich mich darueber koestlich amuesieren kann

  2. Christel sagt:

    Hallo, Ihr Zwei.
    Sind ja tolle Eindrücke, die einen für die eine oder andere Unannehmlichkeit voll
    entschädigen. Die Drinks sehen super aus….aber wie war das mit den Eisstücken???
    War eben mit Mama, Tamara, Papa und Lukas in Nr. 25 im Garten. Lukas hat sich
    hin- und hergekugelt und war bis nach 21.00 sehr gut drauf. Weiterhin viel Glück
    und gutes Gelingen Eurer Reise.
    Alles Liebe….Oma Ki-Musik

  3. Martina Hemmersbach sagt:

    Hey ihr beiden,
    Der Lars meldet sich auch mal hier ;)
    Sieht ja alles sehr gut aus. Bin mal gespannt wie ihr eure Lebensgewohnheiten geändert habt wenn ihr wieder in D zurück seid;)
    Noch einen schönen Urlaub viele schöne Eindrücke lecker Essen und viel Gesundheit.

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