Tag 37-39, von Sapa ueber Dien Bien Phu und Muang Khua nach Luang Prabang (Laos)

Ja, die letzten drei tage waren anstrengend, teilweise aetzend und doch hat es sich gelohnt. los ging es morgens um halb acht in sapa. ein bus gabelte casey, felix und mich am hotel auf. ein bus heisst ein minivan, vollgestopft mit vietnamesen, fuer uns war auf der rueckbank platz. was heisst platz, fuer die beine war etwa 20 cm eingeplant, was bei ueber acht stunden fahrt echt unangenehm wird. der restliche bus, ausgelegt fuer 15 personen, wurde dann mit 18 bis 20 vietnamesen aufgefuellt. naja, ueberlebt haben wir es und so kamen wir abends ziemlich erledigt in dien bien phu an. wir hatten nicht viel erwartet, aber wenigstens ein nettes hostel, fehler. also mieteten wir einen kleinen raum im nichts und beschlossen, nicht wie geplant zwei naechte, sondern nur eine nacht zu bleiben und direkt morgens den bus nach muang khua zu nehmen. abends tranken wir dann noch ein bisschen bia hoi mit casey und spielten karten, was uns bei den einheimischen zur attraktion des dorfes machte. so spielten wir, umrundet von einer traube vietnamesen, die anscheinend noch nicht so viele westler gesehen hatten. um 4.45 uhr klingelte dann der wecker. noch die fahrt vom vortag in den knochen machten wir uns auf zur busstation. ein leerer bus, mit viel gepaeck, aber platz zum sitzen. toll! unsere anfaengliche freude ueber den vielen platz fuer die beine verging jedoch in den folgenden 2 stunden in denen der bus bis zur haelfte mit riesigen saecken (gefuellt mit reis, fleisch, klamotten und sonstigem und bei deren be- und endladung auch wir mitmachten) aufgefuellt wurde und rund 22 – 25 weitere vietnamesen in den bus kamen. eingefercht zwischen vietnamesen und gepaeck fanden wir das ganze dann nicht mehr ganz so witzig. um 9 uhr befanden wir uns dann an der laotischen grenze, wo wir zunaechst eine untersuchung auf vogelgrippe ueber uns ergehen liessen (fieber messen), dann aus- und wieder einreisten. zurueck in den bus, zwischen die vietnamesen quetschen und weiter ging es. toll war die aussicht, die wir auf der fahrt durch die berge und fluesse hatten, gruen ueber gruen, wasserfaelle, waelder allergings waren die strassen (die keine waren) und die anzahl der menschen im bus doch ziemlich anstrengend. irgedwann nachmittags hielten wir dann an einem kleinem ort, verwirrung. der bus wurde ausgeladen, ja wir waren da. der kleine ort war muang khua. ein schoenes hostel gefunden und nach dem bus fuer den naechsten tag geguckt. am naechsten morgen ging es um 7.15 uhr weiter. auf zur busstation und hoffentlich eine angenehmere fahrt als die letzten beiden – natuerlich nicht. felix und ich durften auf den notsitzen im bus patz nehmen. langsam waren wir doch alle ziemlich fertig und so liessen wir diese fahrt ueber uns ergehen und waren froh, als wir gestern um 6 uhr hier in luang prabang ankamen. mit ruecknschmerzen, einer dicken beule an der wirbelsaeule (da ungepolsterte stuehle und schlagloecher) und sonstigen kleineren beschwerden, die man nach so einer reise halt hat. wir haben ein tolles hostel gefunden und die stadt scheint wirklich schoen zu sein. wir sind ueber den nightmarket geschlendert, wo es lauter nette sachen gibt und sind dann ziemlich muede ins bett gefallen. heute haben wir die stadt erkundet, haben einen berg bestiegen, auf dem pagoden, goldene buddahs und der fussabdruck von buddah war. wir werden hier ein paar tage bleiben und fuehlen uns richtig wohl (und aergern uns etwas, dass wir nur so wenig zeit fuer laos haben)

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Taq 35&36 – Sapa

wir haben den nachtbus nach sapa genommen und sind gestern morgen um 7 uhr hier angekommen. casey entschied sich fuer eine trekkingtour, wir machten es uns im hotelzimmer gemuetlich. eine dicke erkaeltung plus magen darm infekt liessen nur eine kurze besichtigung des schoenen bergstaedtchens zu. es ist wirklich toll hier, einheimische in ihren trachten, die ihren handgemachten krams verkaufen, kinder, die ihre kleinen geschwister auf den ruecken tragen, kleine cafes und restaurants. eine stadt in einem kleinen tal, umrundet von bergen und reisfeldern, mit wolken, die am hotelfenster vorbei, in die stadt einziehen.

heute ging es mir dann etwas besser (und felix auch, der auch probleme mit seinem magen hatte). also machten wir eine wanderung in das 3 km entfernte cat cat, einem kleinen, ich glaube nur fuer touristen gemachten ort. es ging auf und ab, vorbei an bergen, reisfeldern, kleinen baechen, grossen baechen, schweinen, katzen, rindern, hunden, kinder mit rotznasen, die auf dem weg oder am wasser spielten, wasserfaellen und verkaufsstaenden. irgendwann haben wir dann zwei mopeds zurueck genommen, eine wirklich spannende fahrt… wir sind ueber den markt geschlendert, haben an einem einheimischen stand spiesse und gurken gegessen, uns ausgeruht, im cafe gesessen und irgendwann den bus nach dien bien phu gebucht. dieser wird uns morgen um 7.30 uhr abholen und in die naechste, wohl touristisch nicht wirklich erschlossene stadt bringen. kurz vor die laotische grenze.

fotos koennen wir leider nicht hochladen, da das internet zu schlecht ist. werden dies aber nachholen, wenn wir wieder gutes haben!

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Tag 31 – 34

So, eine kurzer Zwischenbericht. Sind gut in Hanoi angekommen. Waren in Halong Bay und haben dort eine Nacht und zwei Tage auf dem Schiff des Hanoi Backpacker Hostel verbracht. Sind mit dem Kajak zu einen einsamen Strand gefahren, haben die Landschaft bewundert, Vodka aufs Boot geschmuggelt, gelacht, Leute kennen gelernt, un der Dämmerung ins Meer gesprungen, Trinkspiele gespielt, gesonnt und ganz viel Spaß gehabt. Gestern sind wir zurück gekommen. Nationalfeiertag. Party auf dem Rooftop des Hostels. Um 9 Uhr großes Feuerwerk am See. Toll war es, nicht nur das Feuerwerk, viel mehr die Reaktionen der Vietnamesen. So viel Freude und Staunen, fröhliche Menschen und junge Vietnamesen die ein Foto mit mir machten. Ein echt faszinierendes Erlebnis. Danach ging es zum Bia Hoi Stand, wo wir eigentlich Bier trinken wollten, ich aber Fieber bekam. Also tranken Felix und Casey (der langsam zu unserem ständigen Begleiter wird) etwas und danach ging es schnell zum Hostel. Jetzt sitzen wir hier, mein Fieber ist besser, aber die ein oder anderen Beschwerden sind noch da. Eigentlich soll es heute mit dem Nachtbus nach Sapa gehen. Ausgecheckt ist und wir werden gucken, ob wir den Bus heute Abend nehmen können.

Fotos werden nachgereicht :)

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Tag 28-30, Hue

ich werde jetzt nicht jeden einzelnen tag aufzaehlen, sondern in einer kurzen zusammenfassung berichten, was wir so getrieben haben.

wir waren in my son, was ganz nett war, aber nicht herausragend. das tollste war eigentlich unser guide, ueber den wir uns koestlich amuesieren konnten (weil anscheinend etwas verwirrt) und eine riesen gruppe chinesen, die hinter einem megafon her leifen, aus dem laute, schreckliche musik toente – mitten im dschungel zwischen den tempelanlagen. ansonsten wie schon gesagt, ganz schoen anzusehen, allerdings war es so heiss, das wir uns mehr darauf konzentriert haben schatten zu finden. mittags haben wir dann den traumstrand von hoi an gefunden und dort den restlichen tag verbracht.

mit dem bus ging es weiter nach hue, wo wir jetzt gerade auch noch sind. wir haben im hue backpackers hostel eingecheckt. in einem 14 bett dorm, das echt schoen war. tolles hostel, mit netten leuten. 10 verschiedene geschmacksrichtungen vodka, einer freibierhappy hour und nem manager der abends mit trinkspielen die leute etwas aufmischt. wir haben die zitadelle besucht, ein weiteres unesco weltkulturerbe, was sehr interessant, aufgrund der hitze allerdings ziemlich anstrengend und schweisstreibend war. den rest der zeit haben wir gelesen, uns mit den leuten hier unterhalten und abends die happy hour genutzt. felix hat den chillivodka probiert, von dem er weinen musste und ich hab beim spiel verloren und musste den „arsevodka“ trinken,was ziemlich ekelhaft war. also, wir hatten spass und heute abend geht es mit dem sleepingbus nach hanoi.

von da werden wir dann irgendwann wieder berichten!

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Nha Trang, Hoi An und Hue in Bildern

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