Hoi An – klein, fazinietend, wunderschön. Mit über 800 Holzhäusern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Altstadt, die zum träumen und staunen einlädt und einem Fluss der eine bezaubernde Promenade ermöglicht. Kleine Bars, enge Gassen, Lampions, hunderte von Schneidern und Restaurants die die leckersten Sachen zubereiten. Eine reizende Stadt, in der man die Seele baumeln lassen kann und einfach das Treiben, was, auch wenn es eine Touristenstadt ist, irgendwie etwas Verträumtes hat, genießen kann. Ja, diese Stadt ist nahezu perfekt mit ihren 100ten von Lichtern, die Abends ein schummriges Licht in den Gassen und auf den kleinen Brücken verbreiten, einem Fluss der mit Kerzen erleuchtet wird und kleinen Häusern, die Geschichten aus den letzten 100 Jahren erzählen.
Tag 25 – Nach fast 12 Stunden Fahrt in einem Sleepingbus kamen wir um 6 mehr oder weniger ausgeschlafen in Hoi An an. Kein Hostel gebucht aber direkt ein perfektes gefunden. Obwohl wir der Perfektion nicht so ganz trauten, da man hier laut Lonely Planet ziemlich aufpassen muss, checkten wir ein. Frühstücken, 2 Std schlafen und dann die Stadt erkunden. In einem Café gesessen, Menschen beobachtet und uns gefreut, das alles so toll ist. Wetter toll, Hotel toll, Menschen toll – alles toll. Noch besser war, dass wir Vollmond hatten und Abends die Full Moon Night startete. Die ganze Altstadt geschmückt mit tausenden Lampions, Menschen, die beten, opfern und Räucherstäbchen anzünden und nachher hunderte von Schwimmkerzen auf dem Fluss aussetzten. Wir waren begeistert und ließen uns durch diese mystische Nacht treiben. Haben am Ufer gegessen, mit einem Kellner über das Fest gesprochen und kleine vietnamesische Kinder beim Spielen beobachtet. Geendet sind wir dann in einer Bar und irgendwann im Bett.
Tag 26 – Sightseeing. Das Hoi An Ticket gekauft um in die alten Häuser, Tempel und Museen gehen zu können. Ein heißer Tag, sehr heiß, wahrscheinlich der heißeste bis jetzt mit erbarmungsloser Sonne, die uns unsere Tour durch die Stadt irgendwann abbrechen ließ. Es hat sich auch nicht wirklich gelohnt, wenn ich ehrlich bin. Man musste nicht unbedingt in die Häuser gehen um sie zu bewundern. Denn das Gesamtbild, wenn man einfach durch die Gassen der Altstadt zieht, ist schon beeindruckend genug. Morgen geht es zu My Son, neben den vielen Häusern der Altstadt, auch ein UNESCO Weltkulturerbe, in der Nähe von Hoi An. Unser Hotel ist weiterhin so perfekt geblieben, ohne Personal, das einem überteuerte Touren andrehen will und ohne klauende Putzfrauen.
Fotos kommen morgen!


















































































































